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Inzwischen habe ich meine BARF-Erfahrungen ausgebaut und möchte nun diese gesunde Art der Ernährung so vielen Hundebesitzern wie möglich näher bringen und zwar auf einfachem Wege. Ich biete seit Mai 2008 einen Frischfutterservice für Hunde an. Das heißt auf Wunsch wird von mir ein komplettes Menü individuell auf den jeweiligen Hund abgestimmt, portionsweise vakuumiert und eingefroren - nur noch auftauen, Beutel aufschneiden und ab in den Futternapf. Für alle, die es selbst gerne Versuchen wollen, stehe ich mit Rat und Tat zur Seite.
Auf diese Weise - so hoffe ich - verliert so manch ein Herrchen oder Frauchen die "Scheu" vor der Rohernährung.
Weitere Informationen hierzu sind auf folgender Seite zu finden:

 



Als ich von Sunnys Züchterin erfuhr, dass sie ihre Hunde roh ernährt, dachte ich "iiigitttt".......
Doch dann habe ich mich mal mit Hundeernährung auseinandergesetzt – ursprünglich suchte ich eigentlich nur ein gutes Trockenfutter – habe das Internet nach Futtermittelherstellern "durchwühlt" und bin so auch auf Seiten mit Futteranalysen gestoßen und las da was von zu hohem Proteingehalt, der den Hunden schaden kann, von zu hohem Rohaschegehalt, der Zahnstein und Nierenschädigungen verursachen kann etc. – das war der Anfang. Beim weiteren Stöbern erfuhr ich, was alles im Hundefutter enthalten ist: Neben Sägemehl, Frittierfett und Papier sind dies krankheitshemmende (Antibiotika) oder wachstumsfördernde Stoffe (Hormone), Insekt- und Pestizide, bedenkliche Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe gegen lagerbedingte Fraß-, Schimmel - und Oxidationsschäden, tierisches Fett, das in den meisten Fällen chemisch konserviert ist, auch wurden Pentobarbiturate mit denen Hunde und Katzen eingeschläfert werden gefunden, außerdem besteht  der Fleischanteil aus Blut, Fell, Federn, Kot u.a. und ist  somit nicht einmal als ein reiner Fleisch/Knochenanteil zu werten..... diese Liste ließe sich endlos lange fortsetzen. Fakt ist, dass alles das, was in humanen Lebensmitteln verboten ist, im Tierfutter landet – die wohl gewinnbringendste Entsorgung von Abfall – oder warum sind Futtermittelhersteller meist Tochterunternehmen der Lebensmittelindustrie.....
                                                                                                                                                        
Hört doch einfach mal in eurem Bekanntenkreis oder auf dem Hundeplatz herum, wie viele Hunde unter Allergien leiden, wie viele Verdauungsprobleme haben, wie viele haben Zahnstein, schlechte Zähne oder einfach nur schlechten Atem, wie viele leiden unter Erkrankungen des Bewegungsapparates etc. und fragt dann mal, was diese Hunde zu fressen bekommen.....                                                                                                            
                                                                                                                                                        
Erst in den letzten 20-30 Jahren wurde es "notwendig" Hunden Fertigfutter zu geben, plötzlich konnten Hunde nicht mehr ohne dieses "qualitativ hochwertige" Futter leben, ohne dass ihnen nicht irgendwelche wichtigen Mineralien und Vitamine gefehlt hätten – und wie war es bevor die Futtermittelindustrie ihre Produkte auf den Markt warf? Sind da alle Hunde und Katzen an Fehlernährung gestorben? Der Hund meiner Oma, der in den 50er Jahren nur mit Essensresten, frischem Fleisch, rohem Gemüse und frischen Knochen ernährt wurde, lebte 18 Jahre lang bei guter Gesundheit – der Hund, den sie dann in den 80ern hatte – ebenfalls ein Schäferhundmischling – musste viel zu früh eingeschläfert werden, weil er überall Krebsgeschwüre hatte – meine Oma wollte dem Hund was Gutes tun und gab ihm das "tolle" Fertigfutter...
                                                                                                                                                       
Die meisten Tierärzte erhalten ihre Informationen über die Ernährung von Hund und Katze von den Futtermittelherstellern – leider setzen sich nur sehr wenige mit artgerechter Ernährung auseinander oder halten an dem Irrglauben, dass rohes Fleisch die Infektion mit Salmonellen und die Ansiedelung von Parasiten fördert und außerdem aggressiv macht, rohe Knochen lebensgefährlich, wegen Absplitterung sind und den Darm verletzen können etc. fest und dass man, wenn man schon die Nahrung selbst zubereitet alles unbedingt durchkochen sollte.
                                                                                                                                                       
Der Hund hat einen sehr kurzen Darm und verdaut auch sehr schnell – rohe Nahrung verbleibt ca. 6 Stunden im Darm, Fertigfutter, vor allem Trockenfutter braucht bis zum Dreifachen der Zeit. Wird der Hund roh ernährt, hat sich die Magensäure entsprechend stark entwickelt und auch die Enzyme, die zur Knochenverdauung notwendig sind entsprechend herausgebildet – bei der kurzen Verweildauer der Nahrung im Darm haben Parasiten und Erreger kaum eine Chance sich anzusiedeln und zu vermehren. Bei langer Verweildauer durch Fertigfutter, haben Würmer und Co., die die Hunde zwangsläufig durch das Fressen von allerlei „Leckerem“ in Wald und Flur aufnehmen, viel eher die Möglichkeit sich festzusetzen.
                                                                                                                                                       
Wer dennoch bei Fertigfutter bleiben möchte, sollte bedenken, dass dies kein "Alleinfutter" ist und deshalb nicht ausschließlich gefüttert werden sollte.
In der Zeitschrift "Geflügelbörse" Ausgabe 22 vom 21. November 2003 (www.gefluegel-boerse.de) findet man zu diesem Thema einen sehr guten Artikel. Dort heißt es:
"Die Geschäftsführung des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) Deutschlands führt zu Alleinfutter aus: "Ein Alleinfutter gemäß der futterrechtlichen Definition kann es nicht geben. Ein solches Futter müsste alle Nähr- und Wirkstoffe in einem dem Bedarf des jeweiligen Tieres entsprechenden Mengenverhältnis enthalten...In Bezug auf die sonstigen Nähr- und Wirkstoffe gibt es eine ständige Diskussion über den tatsächlichen Bedarf. Diese Diskussion ist letzlich sinnlos, da es zwar standardisiertes Futter, jedoch - glücklicherweise - keine Standardkatze und keinen Standardhund gibt.""                                                                                       
Leider kann ich hier nicht den ganzen Artikel wiedergeben, wer sich dafür interessiert, kann ihn unter o.g. Internetadresse anfordern - er ist sehr empfehlenswert und öffnet die Augen über Fertigfutter & Co.            
                                                                                                                                                       


                                                                                                                                                             
(1
rohes Fleisch      
(4
Herzmuskel-
fleisch
(2
rohe fleischige
Knochen         
(6
Pansen           
(8
Hühnerhälse    
(5
Forelle
Gemüse-
mix mit Reis
                                                                                                                                     
Damit ich sicher sein kann, dass Sunny und Timmy von allem etwas bekommen und ihr Speiseplan nicht eintönig wird, habe ich einen Ernährungsplan erstellt. Bei einem Körpergewicht von z.B. 16 kg braucht Sunny eine Gesamtfuttermenge von 2 % ihres Körpergewichts pro Tag - das sind 320 gr. - da Sunny ein Powerhund ist, habe ich die Menge auf 400 gr pro Tag aufgerundet. Diese 400 gr. teilen sich auf in 80 % Fleisch und fleischige Knochen, 10 – 15 % bestehen aus abwechselnd rohem Gemüse und Obst, Joghurt oder Hüttenkäse oder Quark sowie 10-15 % aus Innereien wie Rinder- oder Hühnerleber und Pansen. 1 x pro Woche gibt es rohen Fisch (TK-Seefisch, Forelle, Sardinen etc.) und 1 ganzes Ei mit Schale (roh oder gekocht).
Die einzigen Futterzusätze, die ich gebe sind kalt gepresstes, qualitativ sehr gutes Oliven- oder Distelöl oder ein spezielles Öl aus dem "Drei Hunde Nacht"-Shop, sowie eine spezielle Kräutermischung, hin und wieder Hagebuttenpulver als Vitamin-C-Lieferant in der nass-kalten Jahreszeit und 1 – 2 x pro Woche eine zerriebene Knoblauzehe, falls sich  doch der ein oder andere Wurm eingeschlichen hat und sich niederzulassen wünscht.
                                                                                                                                                                                                                                                                                       
Josy und
Cookie beim
genüsslichen
Knabbern an
einem
Schafskopf

Sunnylein
vergnügt
sich mit
einem
Stinke-
knochen
                                                                                                                                                            





...und hier schmeckt die Lammrippe...








                                                                                                                                          


Wie schnell und reibungslos eine Umstellung auf Rohfütterung klappt, hängt vom Hund ab: Wie alt er ist, ist er gesund, wie sind seine Zähne beschaffen, wie lange bekam er schon Fertigfutter etc.
Es gibt "BARFER", die eine radikale Umstellung per sofort empfehlen, dem kann ich mich nicht anschließen - ich bin eher für's rantasten...
Das Fertigfutter ausschleichen (immer kleinere Portionen davon füttern) und gleichzeit erstmal mit gekochtem Huhn/Reis/Gemüse beginnen und dann - wenn das problemlos vertragen wird - weitere Bestandteile hinzufügen. Mal etwas rohes Fleisch, mal etwas angekochte Leber etc. Wird dies wiederum problemlos vertragen, kann das Gekochte immer mehr dem rohen Futter weichen.
Es gibt Hunde die beispielsweise kein rohes Gemüse vertragen, wenn es aber blanchiert oder leicht angekocht ist, keine Probleme damit haben. Andere wieder vertragen keine rohe Leber, auch hier hilft ankochen oder anbraten.
Bei der schrittweisen Umstellung erfährt man auch gleichzeitig, was dem Hund bekommt und was nicht und lässt die Dinge, die zu Verdauungsstörungen führen erstmal weg, bis sich das gesamte Verdauugssystem auf das veränderte Futter eingestellt hat.
                                                                                                                                                            
Ganz wichtig ist es, bei der Knochenfütterung vorsichtig zu beginnen. Die Magensäure der Fertigfutterhunde ist nicht auf die Verdauung von Knochen eingerichtet und das Resultat sind unverdaute Knochenstücke im Kot oder das Erbrechen unverdauter Knochenteile. 
Der beste Einstieg, die Enzymproduktion für die Knochenverdauung anzukurbeln sind rohe Hühnerhälse. Die kleinen Knöchelchen werden in der Regel gut verdaut. Neigt ein Wauz dazu diese kleinen, schnauzengerechten Teile am Stück runterzuschlucken, also förmlich zu inhalieren, ist das zwar nicht weiter schlimm, aber wen es beruhigt, kann die Teile mit einem Küchenbeil zerhacken und der Hund lernt, diese Teile ordentlich zu zerkauen - denn seltsamerweise werden die kleinen Brocken richtig gekaut.
Die nächste Stufe sind dann weiche Knochen wie Kalbsrippe, Kalbsbrustbein und Lammrippe. Ich füttere ausschließlich weiche Knochen und gebe härtere wie z.B. Sandknochen (durchgesägtes Kugelgelenk) nur als Ausnahme zum Knabbern und nehme dann den ganz harten Rest weg. Knochen sind zwar wichtig für die Zähne, zu harte Knochen können jedoch schädigend wirken - und wenn man mal schaut, was der Wolf übrig lässt, so sind es meist die harten Knochen - die kommen nur dran wenn nicht anderes da ist.
                                                                                                                                                            
Rohfütterung wird von den meisten Hunden gut vertragen. Es gibt aber Ausnahmen, die immer wieder mit Durchfall reagieren. Manch ein Hundehalter gibt dann auf und geht wieder zum Fertigfutter über, weil es der Hund besser verträgt.
In diesen Fällen sollte man, so glaube ich einen Kompromiss versuchen und es entweder mit gekochter Nahrung probieren - was immer noch besser ist als FeFu oder wenigstens eine Kombination aus beidem: selbst gekochtes Futter + FeFu - und das FeFu sorgfältig bezüglich der Inhaltsstoffe auswählen. Denn wie ich oben schon schrieb, gibt es kein "Alleinfutter".
                                                                                                                                                            


Sehr kompetentes Forum zum Lernen und Austauschen über Ernährung, Gesundheit, Impfung und Erziehung

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Sehr gute Information zum Thema BARF und Impfen

                                                                                                                            

sowie:

http://de.groups.yahoo.com/group/D-BARF - offene BARF-E-Gruppe
http://de.groups.yahoo.com/group/gesundehunde - E-Gruppe zum Austausch über Ernährung und Naturheilpraktik für Hunde
http://www.futterfibel.de - Seite über artgerechte natürliche Ernährung






 
   
   
   
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